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Diplomarbeit zum Thema: Mentale Modelle zum Wohnzimmer der Zukunft

Ein Vergleich verschiedener User Interfaces mittels Wizard of Oz Technik

Diese Studie wurde vom Projekt-Team Embassi der Humboldt Universität Berlin vom Sommer 2002 bis zum Frühling 2003 durchgeführt. Sie untersucht die Angemessenheit folgender möglicher Schnittstellentechnologien für intelligente Häuser: herkömmliche Fernbedienungen, Graphische Benutzerschnittstellen (Touchscreen), künstliche Personen (Avatar) und eine „leere Raum“ -Bedingung, die ausschließlich mit Sprache bedient werden kann.

Um diese Schnittstellen zu vergleichen wurde die Wizard of Oz (WoZ) Technik verwendet. Charakteristisch für WoZ ist, dass der Nutzer meint, mit einer Maschine zu interagieren, während tatsächlich ein Mensch einen Teil des Antwortverhaltens simuliert, meist den sehr komplexen Teil des Verstehens und Interpretierens der Absichten des Benutzers. Von besonderem Interesse war dabei das Mentale Modell des Benutzers, seine Vorstellung von der Funktionsweise des intelligenten Hauses. Die Abbildung zeigt einen Überblick der Studie.

Teilnehmer
Die 126 Teilnehmer, 70 Frauen and 56 Männer waren zwischen 30 and 67 Jahre alt und erhielten 15 Euro für ihre Teilnahme.

Design
Die Interaktion mit dem System wurde entlang zweier Dimensionen konzeptualisiert: Präsentation und Kontrolle. Präsentation bezieht sich auf die Art und Weise in der sich das System dem Benutzer darstellt, bzw. wie der Benutzer das System sieht. Kontrolle bezieht sich auf die Art und Weise, wie der Benutzer das System manipulieren kann. Entsprechend ergibt sich die folgende Matrix mit 6 Bedingungen, von denen 5 verglichen wurden:

Durchführung
Die Studie besteht hauptsächlich aus der Interaktion der Versuchsteilnehmer mit der Technik in einem „Wohnzimmer der Zukunft“ und vor- und nachgeschalteten Fragebögen. Nach der Vorbefragung am PC wurden die Versuchspersonen in das Experimentierzimmer geführt, in welchem sie sich mit dem nachgebildeten Wohnzimmer und der darin befindlichen Technik vertraut machen konnten, bevor sie drei kurze Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad zu bearbeiten hatten.
Anschließend wurden Sie zurück in den ersten Raum geführt, um den postexperimentellen Fragebogen auszufüllen und danach einer fiktiven folgenden Person im Rahmen eines Interviews, welches auf Tonband aufgezeichnet wurde, die Benutzung des Zimmers zu erklären.

 

© Michael Sengpiel

 

 

 

 

 

 

 

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